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iPad & Friends

Photo: Ivyfield

“Responsive” bedeutet soviel wie “reagierend” oder “antwortend”. Flexibles Webdesign wäre vielleicht die beste Übersetzung, denn heute müssen sich Webseiten problemlos den vielen Geräten anpassen, mit denen User auf das Internet zugreifen. Wir surfen nicht mehr nur vom PC zuhause, sondern vom IPad, vom Handy, von Netbooks, Kindles und Blackberrys. Wer User erfolgreich auf seiner Seite halten möchte, bietet daher besser ein Design an, das sich an diese veränderten Anforderungen flexibel anpasst. Daher “Responsive Webdesign”, denn die Zukunft des Webs ist nicht der PC sondern eine Vielzahl mobiler Geräte.

 

Unterschiedliche Geräte verlangen nach verschiedenen Bildschirmauflösungen und unterschiedlichen Breiten. Das Ziel von Responsive Webdesign ist es, ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen, gleichzeitig aber die Flexibilität der Seite zu erhalten. Hochauflösende Desktop Monitore, zum Beispiel, könnten mit einem vierspaltigen Content-Layout bedient werden, mobile Endgeräte nutzen aber eher ein- oder zweispaltige Layouts. Mit Responsive Webdesign wird eine Website für möglichst viele Endgeräte nutzbar gemacht. Es wird so das Gefühl einer nativen Applikation vermittelt, ohne dass sie auf ein spezifisches Endgerät optimiert wurde.

Die Vor- und Nachteile des Responsive Webdesign liegen auf der Hand. Positiv lässt sich vermerken, dass nur noch ein Layout entwickelt und umgesetzt werden muss und mit relativ geringem Aufwand eine Vielzahl von Endgeräten und Auflösungen angesprochen werden können. Allerdings gibt es auch Probleme, so zum Beispiel, dass sich das Markup nicht ohne weiteres verändern lässt und dass nur sehr begrenzt Möglichkeiten zur Optimierung für mobile Browser und Datenverbindungen zur Verfügung stehen. Gerade bei Handys und Ipads zählt oft jedes KB an Datenmenge, das geladen werden muss. Wenn es um Themen wie Accessability, Usability und Reichweite geht, hat Responsive Webdesign großes Potential, allerdings muss in der Entwicklung in den nächsten Jahren noch viel passieren. Zur Zeit kann Responsive Webdesign der richtige Lösungsansatz sein – man sollte aber auch andere Möglichkeiten nicht aus den Augen verlieren.

 

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